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Repats welcome! BKU will junge Talente nach Deutschland zurückholen

Anlässlich der jüngsten verächtlichen Aussagen des SPD-Politikers Karl Lauterbach über deutsche Auswanderer fordert der BKU klare Konsequenzen. „Wir brauchen jetzt eine politische Kehrtwende, die unseren deutschen Braindrain und die Belange junger Leistungsträger endlich ernst nimmt“, erklärt BKU-Geschäftsführer David Dekorsi am Dienstag.

„Wir dürfen als Wirtschaftsstandort und als Land nicht den Eindruck erwecken, uns wäre es egal, wenn junge Talente und Leistungsträger uns zunehmend den Rücken kehren“, so Dekorsi weiter.

BKU: Leistung muss sich wieder lohnen – und Wertschätzung erfahren

„Während deutsche Auswanderer weltweit mit offenen Armen empfangen und teils auch durch Expat-Programme mit gezielten Anreizen unterstützt werden, wissen Teile Deutschlands unsere jungen Leistungsträger nicht mehr zu schätzen – wie Karl Lauterbach eindrücklich demonstriert hat“, so Dekorsi.

Deswegen brauche es nun „ein großes Repat-Programm“, wie der BKU-Geschäftsführer betont. „Zuerst müssen sich dafür Leistung und Verantwortung in Deutschland wieder lohnen – wofür die Kosten von Löhnen, Energie, Steuern und Bürokratie deutlich sinken müssen.“

Dieses politische Signal müsse einerseits „besonders auch deutschen Auswanderern kommuniziert werden“. Andererseits wirke es nachhaltiger als kurzfristige Steuerfreibeträge allein, „indem es die Auswanderungsgründe gezielt angeht“.

BKU fordert gezielte Anreize für Rückkehrer

Darüber hinaus gelte es aber auch, spezifische Anreize zurückkehrende Auswanderer zu setzen. „Die deutsche Wirtschafts- und Sozialpolitik der vergangenen Jahre hat uns für die Zukunft unserer Sozialen Marktwirtschaft – aber auch die Zukunft unserer Sozialversicherungen – unverzichtbare Talente gekostet, die wir nicht kampflos aufgeben dürfen“, so Dekorsi.

Deshalb schlägt der BKU ein Fast-Track-Verfahren vor, „das bürokratische Hürden für Repats massiv senkt“, indem es Arbeitgebern mit einer einmaligen Vollmacht ermöglicht, Meldeverfahren und Anerkennung ausländischer Abschlüsse gebündelt zu beantragen.

„Wirtschaftsreformen und Bürokratieabbau sind hier zwar langfristig die hauptsächlichen Hebel“, erklärt Dekorsi abschließend. „Kurzfristig wird das aber nicht genügen. Hier sollte ein zeitlich befristeter und fix gedeckelter Steuerfreibetrag für Repats diskutiert werden.“