BKU-Vorsitzender Nebeling bei #handwerkum12: Vergütungsfragen nicht in Politik verlagern
Der BKU-Bundesvorsitzende Dr. Martin Nebeling sprach im Format handwerkum12 der der Interessenvertretung HANDWERK.NRW e.V. über die Frage, wie Unternehmen Vergütung verantwortungsvoll gestalten können.
Ethisch ausgestaltete Vergütungssysteme stärkten Nebeling zufolge das Vertrauen im Betrieb, erhöhten die Arbeitgeberattraktivität und beugten Konflikten vor. In diesem Zusammenhang betonte Nebeling die Bedeutung der Katholischen Soziallehre.
Die Sozialpartnerschaft als zentrales Element der Sozialen Marktwirtschaft ermögliche zudem subsidiäre Lösungen, die betrieblichen Realitäten besser gerecht würden als staatliche Einheitsregelungen.
Vergütungsfragen sollten möglichst im Dialog zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ausgehandelt werden. Eine weitere Verlagerung in die Politik – etwa durch die Entgelttransparenzrichtlinie oder Mindestlohn-Eingriffe – lehnt Nebeling ab.
Abschließend wandte sich Nebeling gegen Vorurteile gegenüber Unternehmern: Die Mehrheit nehme ihre soziale Verantwortung ernst, messe sich an ethischen Grundsätzen und lebe eine Unternehmenskultur, die Motivation und Loyalität fördere.
HANDWERK.NRW vertritt die Interessen des Handwerks in NRW im Dialog mit Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Der BKU ist dankbar über den Austausch und die gute Zusammenarbeit zwischen christlichen Unternehmern und Handwerkern!
Bild: Handwerk.NRW