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BKU verlangt Reformdurchbruch bei Sozialpartner-Gipfel

Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) fordert mit Blick auf den heutigen Gipfel der Sozialpartner in Berlin einen „Reformdurchbruch“.  Am Mittwochabend kommen Spitzenvertreter der Bundesregierung, der Arbeitgeber und der Gewerkschaften zusammen, um über Wirtschafts- und Sozialreformen zu diskutieren.

Im Vorfeld des Treffens betont der BKU-Vorsitzende Dr. Martin Nebeling: „Unsere Wirtschaft braucht nicht nur ein Reformpaket, sondern einen echten Reformdurchbruch: mit mehr Reformtempo und mehr Reformbereitschaft. Dass die Bundesregierung alle an einen Tisch holt, ist nur die halbe Miete. Es kommt jetzt darauf an, dass alle an einem Strang ziehen, um unseren Standort wieder stark zu machen.“

Nach Ansicht des BKU müssten dabei zwar grundsätzlich alle Beteiligten ihre Positionen am Gemeinwohl ausrichten und bereit sein, über Einzelinteressen hinauszudenken. Dennoch betont Nebeling, dass die aktuelle Wirtschaftslage und die Stimmung in den Unternehmen „inzwischen einfach keinen weiteren Reformaufschub mehr dulden“.

„Statt noch mehr Regulierungen sowie Steuer- und Abgabenlasten für Unternehmen braucht es einen deutlich spürbaren Bürokratieabbau und eine Flexibilisierung der Arbeit. Ohne wirtschaftlichen Aufschwung würde langfristig auch der Sozialstaat seine Finanzierungsgrundlage verlieren und unbezahlbar werden“, so Nebeling weiter.

Abschließend betont der BKU-Vorsitzende: „Der Weg aus der Krise führt nur über Reformen. Doch diese brauchen einen Wertekompass. Die Soziale Marktwirtschaft war nicht nur von Anfang an christlich geprägt, sondern ist ohne die Leitprinzipien christlicher Soziallehre – etwa Subsidiarität, Solidarität und Gemeinwohl – nicht funktionsfähig. Daran möchten wir die Regierung und die Sozialpartner erinnern.“