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Jetzt braucht es mehr Unternehmertum – und weniger staatliche Eingriffe und Bürokratie

Mehr Unternehmertum, weniger staatliche Eingriffe und Bürokratie – das forderte der BKU-Bundesvorsitzende Dr. Martin Nebeling im Interview mit der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ von der nächsten Bundesregierung.

Denn nur ein entschlossener wirtschaftspolitischer Kurswechsel könne nachhaltige wirtschaftliche Stabilität und Generationengerechtigkeit sichern.

Ebenso äußerte sich Nebeling zum vom CDU und SPD geplanten Schuldenpaket in Billionenhöhe: „Verschuldung darf kein Mittel sein, um dringend notwendige Reformen zu umgehen oder auf nachfolgende Generationen abzuschieben.“

Unternehmerische Lösungen stärken, staatliche Bevormundung reduzieren

Jede Staatsleistung müsse kritisch hinterfragt werden: „Nur so können marktwirtschaftliche, unternehmerische Lösungen gestärkt und staatliche Bevormundung reduziert werden.“

Um auch staatliche Eingriffe in die Lohnfindung zu reduzieren, bedürfe es einer Stärkung von Sozialpartnerschaft und Tarifbindung.

Nachschärfen müsse der Gesetzgeber wiederum beim Streikrecht – hier brauche es eine Kodifizierung im Sinne klarer Rahmenbedingungen für kritische Infrastrukturen.

Elf Stunden Ruhepause sind nicht mehr zeitgemäß

Eine generelle Verkürzung der Arbeitszeit dürfe es jedoch nicht geben,„vielmehr flexible Modelle wie Lebensarbeitszeitkonten, Vertrauensarbeitszeit und andere innovative Ansätze.“

Flexible Arbeitszeiten könnten älteren Menschen helfen, länger im Beruf zu bleiben, und insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Arbeitsmarkts erhöhen.

„Die bisherige Regelung mit elf Stunden Ruhepause beispielsweise ist nicht mehr zeitgemäß“, erklärte Nebeling in dem Zusammenhang.

BKU-Vorstoß schlägt bundesweit Wellen

Diese Aussage des BKU-Vorsitzenden im „Tagespost“-Interview schlug bundesweit – in katholischen wie in säkularen Medien – Wellen.

Unter anderem die Süddeutsche Zeitung (SZ) sowie das Nachrichtenportal von Papershift, einem führenden Anbieter für Dienstplanungs- und Zeiterfassungssoftware im deutschsprachigen Raum, berichteten über die innovative Forderung.