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BKU beteiligt sich an Allianz für Entwicklung und Klima

Wichtige Initiative des Entwicklungsministeriums



„Der Bund Katholischer Unternehmer teilt die Ziele der Allianz für Entwicklung und Klima und wird engagiert dazu beitragen, diese zu erreichen“, erklärt der BKU- Bundesvorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel. Der Verband werde in seinen Netzwerken für eine Mitwirkung in der Allianz werben.
Bundesminister Gerd Müller hatte die Allianz für Entwicklung und Klima in der vergangenen Woche im Bundestag vorgestellt. Die Weltgemeinschaft hat sich im Klimaabkommen von Paris auf das Ziel verständigt, den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter 2° C über dem vorindustriellen Niveau zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, um den Temperaturanstieg auf 1,5° C zu begrenzen. Das erfordert ein entschlossenes Handeln. Mit der „Allianz für Entwicklung und Klima“ schafft das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine institutionalisierte Plattform die nicht-staatliche Aktivitäten, insbesondere auch des Privatsektors, zur Förderung von Entwicklung und Klimaschutz würdigt, verknüpft und bewirbt.

Mit seiner Aktion will das BMZ eine wirkungsvolle Allianz mit starken Akteuren, insbesondere auch aus Marktführern für klimafreundliches Wirtschaften, ins Leben rufen. „Nur in einer gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kann es gelingen, ein Bewusstsein zu schaffen, in dem die gesetzten Klimaziele noch annähernd erreicht werden können“, betont Hemel. Der Bund Katholischer Unternehmer sehe sich in der Pflicht, im Sinne der Papstenzyklika „Laudato si“, „den Aufschrei der Erde durch die Klimaveränderungen“ ernst zu nehmen. „Aus heutiger Sicht laufen wir auf einen Temperaturanstieg von deutlich über 3 Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts hinaus. Dies hat auch massive und ökonomische Auswirkungen, von Migrationsdruck bis zu Folgekosten beispielsweise von Dürren. Das betrifft derzeit über den Öl- und Benzinpreis auch Unternehmen und Verbraucher." Jeder Einzelne könne in seinem Alltag zu einem sorgsameren Umgang mit der Schöpfung beitragen. „Auch die Unternehmen stehen in der Verantwortung, die Bewahrung der Schöpfung bei ihrem Handeln in den Blick zu nehmen“, ergänzt der BKU-Vorsitzende. Deshalb sei eine Initiative, wie die des BMZ, die die Aktivitäten unterschiedlicher Akteure zusammenführe, besonders wichtig. 

Foto: Pixabay  
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