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Katholische Unternehmer suchen den Dialog mit der Digital-Staatsministerin

BKU: Glückwunsch an Dorothee Bär per E-Mail

Selbstverständlich auf digitalem Weg, in einer E-Mail mit PDF-Anhang, gratuliert der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) der neuen Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär. Der Bundesvorsitzende des BKU, Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel wünscht der CSU-Politikerin „auf diesem Wege viel Freude, Gestaltungskraft und Gottes reichen Segen“.
Dorothee Bär wirkt jetzt als Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt. (Foto: CSU)
Die neue Staatsministerin im Bundeskanzleramt hat in den letzten Tagen gegenüber den Medien erklärt, dass sie den Unternehmen helfen wolle, in der Champions League zu spielen.  „Darüber haben wir uns als Verband von 1.200 Unternehmern und unternehmerisch Tätigen sehr gefreut“, äußert Hemel. Der BKU begrüßt es, dass Bär nun aus dem Kanzleramt heraus Taktgeberin auch für Ministerien und Verwaltung sein will.

Der Verbandsvorsitzende weist darauf hin, dass es beim Thema Digitalisierung um mehr geht als um technisches Wissen, „sondern um die Weiterentwicklung von Kommunikation, die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und die Übertragung wie die Übernahme von Verantwortung auch nach den Prinzipien von Solidarität, Subsidiarität und Personalität, mit allen Chancen und Risiken“.

Die Herausforderungen der Digitalisierung müssen, so Professor Hemel, Einfluss auf das Bildungskonzept in unserem Land haben: „Wir wünschen uns dabei einen klareren Blick der Politik auf die Belange der beruflichen Bildung in Deutschland. Die duale Ausbildung in unserem Land ist ein Erfolgsrezept, um das uns andere Staaten beneiden. Eine Engführung auf universitäre Abschlüsse wird den Anforderungen der Wirtschaft in keiner Weise gerecht.“  Deshalb fordert der BKU neue Ausbildungsberufe, die in die digitale Zukunft weisen, wie das Berufsbild des „Data Analyst“. „Dabei hoffen wir auf Unterstützung aus dem Bundeskanzleramt“, hofft Ulrich Hemel.
 
„Digitalisierung kann nur dann gut funktionieren, wenn zwischen den Beteiligten ein Grundkonsens darüber herrscht, dass man nicht nur nehmen kann, sondern irgendwann auch einmal selbst etwas geben muss – ein grundlegend christliches Verständnis“, ergänzt der BKU-Vorsitzende. Er betont, dass der Bund Katholischer Unternehmer nach einem verlässlichen Rahmen für die „Soziale Marktwirtschaft in digitalen Zeiten“ sucht. Hierüber möchte der Verband gerne mit der Staatsministerin in den Dialog treten und hat Dorothee Bär gleich ein Gesprächsangebot unterbreitet.
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