Soziale Marktwirtschaft
BKU-Positionen zur Sozialen Marktwirtschaft
Die Soziale Marktwirtschaft ist das ordnungspolitische Leitbild des BKU. Eingebettet in einen demokratischen Rechtsstaat ist die Soziale Marktwirtschaft die Gesellschaftsordnung, die dem christlichen Menschenbild und den Prinzipien der Christlichen Gesellschaftslehre - Personalität, Gemeinwohl, Solidarität und Subsidiarität - weitestgehend entspricht.

Damit an Wachstum und Wohlstand alle teilhaben, bedarf es des freien Wettbewerbs, also des freien Zugangs aller zum Markt, um ihre Waren und Dienstleistungen anbieten zu können. Ebenso wichtig ist ein marktkonformes System der sozialen Sicherung für die, die am Leistungswettbewerb des Marktes aus eigener Kraft nicht teilnehmen können.

Wir arbeiten mit an der Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft, als deren Hüter und Botschafter wir uns verstehen, zu Hause und weltweit. Daher sind wir Mitglied in der Jenaer Allianz zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft, ein Kooperationsnetzwerk von Institutionen, die sich der Sozialen Marktwirtschaft verpflichtet fühlen.

Publikationen zum Thema

09.09.2014
Die Wirtschaftsgesellschaft im Licht des Schreibens „Evangelii Gaudium“ (II) (Nr. 97)

Reihe:  Grüne Seiten
Autor:    Prof. Dr. Lothar Roos
Erscheinungsdatum:   
September 2014
Seiten:    4
Preis:    1 €
(Download kostenlos)

22.04.2014
Die Wirtschaftsgesellschaft im Licht des Schreibens „Evangelii Gaudium“ (I) (Nr. 96)

Reihe:  Grüne Seiten
Autor:    Prof. Dr. Lothar Roos
Erscheinungsdatum:   
April 2014
Seiten:    4
Preis:    1 €
(Download kostenlos)

22.06.2012 Frankfurter Aufruf für eine ordnungspolitische Weichenstellung in Europa
20.06.2008 Jenaer Aufruf zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft
  • Pressemeldungen

    • Pressemitteilung der Jenaer Allianz vom 5. Februar 2014

      Unternehmerin und Wissenschaftler erhalten ORDO-Preis

      Die „Jenaer Allianz zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft“, der auch der BKU angehört, vergibt den 3. „ORDO-Preis für ordnungspolitische Innovationen“ an den Wissenschaftler Professor Dr. Alexander Fink und an die Unternehmerin Marie-Christine Ostermann. Der Preis wird am 15. Mai 2014 ab 18 Uhr in der Aula 2 der Universität zu Köln verliehen. Als Festredner spricht Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zu „Mehr Mut zu einem starken Wirtschaftsstandort Deutschland“.

    • Pressemitteilung vom 22. Juni 2012

      Wirtschaftsverfassung statt Wirtschaftsregierung

      Frankfurter Aufruf für eine ordnungspolitische Weichenstellung in Europa
      Jenaer Allianz warnt vor mehr Zentralisierung in der EU-Krisenpolitik

       Die „Jenaer Allianz zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft" hat sich gegen mehr Zentralismus bei der Bekämpfung der Krise des Euro ausgesprochen. „Für die anstehende Rettung der Währungsunion ist keine zentralistische EU-Wirtschaftsregierung notwendig, wohl aber eine Wirtschaftsverfassung im Sinne einer gemeinsamen regelgebundenen Politik", heißt es im „Frankfurter Aufruf" des Netzwerks, der an diesem Freitag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung" veröffentlicht wurde.
  • Berichte

    • Dr. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart

      Herausforderungen der Digitalisierung

      Bei einer ungehemmten Entwicklung könnten Algorithmen die Herrschaft übernehmen und der Mensch seine Urteilsfähigkeit, Freiheit und Würde verlieren, gibt unser Bischof zu bedenken. Deutschland dürfe den wirtschaftlichen Anschluss nicht verlieren, jedoch brauche dieser Prozess Regeln. Die Entwicklung zum „gläsernen Menschen“ sowie die Freiverfügbarkeit privatester Daten und Informationen stellen eine enorme Herausfordung für unsere Moral dar. „Wir können und wollen den digitalen Wandel nicht aufhalten. Die Sorge um den Menschen ist der Motor, die Digitalisierung und die daraus folgenden gesellschaftlichen Veränderungen nicht nur zu beobachten und zu kommentieren, sondern verantwortlich mitzugestalten“, unterstreicht Bischof Fürst.
    • „Sind Werte und wirtschaftliche Wertschöpfung vereinbar?“

      28.01.2016 „Wirtschaft in der Wirtschaft – Junge Menschen denken Wirtschaft neu!“

      Aachen. Am 28. Januar fand unter der Leitfrage „Sind Werte und wirtschaftliche Wertschöpfung vereinbar?“ die Auftaktveranstaltung zur vierteiligen Veranstaltungsreihe „Wirtschaft in der Wirtschaft – Junge Menschen denken Wirtschaft neu!“ in der Gaststätte „Zum goldenen Schwein“ statt.

    • Gesetzentwurf zur Zeitarbeit

      Dött: „Werkverträge und Zeitarbeit dürfen nicht gefährdet werden.“

      Die Tarifautonomie und die tariflichen Gestaltungsmöglichkeiten der Tarifpartner dürften bei dem vom Bundesministerium für Arbeit angestrebten Ziel, Missbrauch bei Zeitarbeit zu verhindern und die Arbeitnehmerüberlassung zu reformieren, nicht eingeschränkt werden. Es sollten keine praxisfernen Regulierungen zu Arbeitsort und –zeit getroffen werden, weil sie Werkverträge und Zeitarbeit in erheblichem Umfang gefährdeten. Darauf hat die Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer, Marie-Luise Dött MdB, hingewiesen und festgestellt: „Werkverträge und Zeitarbeit dienen der Flexibilität. Externes Wissen und spezielle Fähigkeiten können auf diese Weise projektbezogen in Unternehmen eingesetzt werden. Das gibt es in fast jeder Branche“.
    • Bundesminister a.D. Rudolf Seiters bei BKR-Jahrestagung 2015

      25 Jahre Deutsche Einheit

      Die diesjährige Jahrestagung des Bund Katholischer Rechtsanwälte (BKR) fand am 7. November 2015 im Ripuarenhaus in Bonn statt. Zur abendlichen Festveranstaltung konnte der BKR-Vorsitzende, RA Roger Zörb, den Bundesminister a.D., Dr. h.c. Rudolf Seiters, begrüßen, der sich in seinem Vortrag mit dem aktuellen Thema „25 Jahre Deutsche Einheit“ befasste.
      Seiters, Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes sowie Innenminister der Bundesrepublik Deutschland, erinnerte an Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, der die Zeit mit einem `Hochmoor` vergleiche, in dem man Schritt für Schritt den richtigen Pfad finden muss. Er denke an die Deutsche Einheit in Zufriedenheit und Demut.
    • Türkische und katholische Unternehmer fördern Potenzial von Flüchtlingen

      Gemeinsame Diskussionsveranstaltung des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) Diözesangruppe Ruhrgebiet und des Vereins türkischstämmiger Geschäftsleute in Duisburg und Umgebung (TIAD e.V.).

      Als unternehmerisch Tätige mit Herkunft verschiedener Nationen haben sich erstmals türkischstämmige Geschäftsleute aus Duisburg und Umgebung (TIAD e.V.) und katholische Unternehmer der Diözesangruppe Ruhrgebiet (BKU) in Duisburg im Agnesheim der Herz-Jesu-Gemeinde gemeinsam über die Lage der Flüchtlinge am Beispiel der Landesaufnahmeeinrichtung im ehemaligen St.-Barbara-Hospital in Duisburg-Neumühl informiert.
    • ... weitere Artikel
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„Die Katholische Kirche muss auch in Zukunft das Recht haben, ihre Arbeitnehmer frei auswählen zu dü...
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Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Kirche und Politik
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