Kirchenfinanzen
BKU-Positionen zum Thema Kirchenfinanzen

Publikationen zum Thema

20.02.2018 Kirchliche Orientierung und Finanzwirtschaft - ein unauflöslicher Widerspruch?
28.05.2014 Kirche und Finanzen: Gebote kirchlicher Vermögensverwaltung
  • Pressemeldungen

    • Professor Dr. Dr. Ulrich Hemel über Ursachen und Lehren des Finanzskandals

      Zeit-Interview zum Thema Kirchenfinanzen

      Im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 15. Februar 2018 äußert der BKU-Vorsitzende Professor Dr. Dr. Ulrich Hemel sich ausführlich über strukturelle Ursachen und Reformoptionen in der Finanzverwaltung der Kirche, weist aber auch auf die Transparenzoffensive hin, die die Deutsche Bischofskonferenz vor einigen Jahren angestoßen hat und die nun schrittweise umgesetzt wird.
    • BKU-Pressemitteilung Nr. 5 vom 7. Februar 2018

      Aufdeckung des Finanzskandals als Zeichen fortschreitender Transparenz

      Der gestern bekannt gewordene Finanzskandal aus dem Bistum Eichstätt sorgt zu Recht für öffentliche Empörung. „So etwas darf in den Bistümern nicht vorkommen“, betont Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Vorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. (BKU). „Kirchliche Institutionen müssen auch in ihrem Finanzmarktverhalten ihrer besonderen Vorbildfunktion und ihren eigenen Werten gerecht werden.“

      Vielerorts besteht Handlungsbedarf für mehr Transparenz, Professionalität und Good Governance in der Verwaltung und Finanzverwaltung der Kirche und ihrer Institutionen. „Doch es ist positiv und anerkennenswert, dass viele Bistümer hier inzwischen auf einem guten Weg sind“, so Hemel. Schließlich sei das Aufkommen des Verdachts auf Untreue im Bistum Eichstätt gerade das Ergebnis einer von den deutschen Diözesen vereinbarten Transparenzoffensive. Im Zuge dessen hatte Bischof Gregor Maria Hanke die Erarbeitung einer Bilanz gemäß den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB) in Auftrag gegeben und externe Fachleute einbezogen.
    • ZEIT-Interview mit der BKU-Vorsitzenden Marie-Luise Dött, MdB

      Für mehr Professionalität bei den Kirchenfinanzen

      Zu mehr Transparenz bei den Kirchenfinanzen fordert die BKU-Vorsitzende Marie-Luise Dött, MdB die Kirche in der heutigen Ausgabe der Wochenzeitung „Die ZEIT“ auf (16.1.2014). „Kirchliche Institutionen sollten hinsichtlich ihrer Finanzen genauso professionell agieren wie private Unternehmen", sagte Dött: „Die Kirche braucht keine Schattenhaushalte." Stattdessen seien seriöse Jahresabschlüsse, eine Budgetplanung sowie eine Veröffentlichung der Bilanzen nötig. Es seien zudem unabhängige Aufsichtsgremien erforderlich, deren Mitglieder nicht durch den Bischof allein berufen werden, damit eine unabhängige Kontrolle möglich sei.
    • BKU-Pressemitteilung vom 28. Mai 2014

      Veröffentlichung konsolidierter Bilanzen

      In einer Stellungnahme zu Kirche und Finanzen hat der Bund Katholischer Unternehmer e. V. (BKU) konkrete Gebote kirchlicher Vermögensverwaltung formuliert. Als entscheidende Prinzipien sieht der katholische Unternehmerverband den wirtschaftlichen Einsatz der Mittel, um die Nachhaltigkeit kirchlichen Handelns zu sichern, eine qualifizierte und professionelle Budgetplanung, Verwaltung und Kontrolle kirchlicher Einrichtungen sowie die transparente Dokumentation ihrer Aktivitäten durch ein kaufmännisches Rechnungswesen. Zu veröffentlichen seien konsolidierte Jahresabschlüsse, die alle Vermögensgegenstände umfassen, die in den Rechtsbereich der jeweiligen Körperschaft des öffentlichen Rechts fallen, und durch unabhängige Wirtschaftsprüfer testiert werden.
    • Gastbeitrag von Andreas Püttmann im BKU-Journal 1-2/2014

      Warum noch Kirchensteuer?

      Das spezifisch deutsche System staatlichen Kirchensteuereinzugs wird zunehmend infrage gestellt. Dr. Andreas Püttmann, Politikwissenschaftler und freier Publizist (u.a. „Gesellschaft ohne Gott“), hinterfragt die Kritik und wägt das Für und Wider der Kirchensteuer ab. Seine These: Dir Kirche brauche das System weniger als der Staat.
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  • Berichte

    • BKU zum Finanzskandal im Bistum Eichstätt:

      Aufdeckung als Zeichen fortschreitender Transparenz

      Der Montag bekannt gewordene Finanzskandal aus dem Bistum Eichstätt sorgt zu Recht für öffentliche Empörung. „So etwas darf in den Bistümern nicht vorkommen“, betont Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Vorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. (BKU). „Kirchliche Institutionen müssen auch in ihrem Finanzmarktverhalten ihrer besonderen Vorbildfunktion und ihren eigenen Werten gerecht werden.“

      Vielerorts besteht Handlungsbedarf für mehr Transparenz, Professionalität und Good Governance in der Verwaltung und Finanzverwaltung der Kirche und ihrer Institutionen. „Doch es ist positiv und anerkennenswert, dass viele Bistümer hier inzwischen auf einem guten Weg sind“, so Hemel. Schließlich sei das Aufkommen des Verdachts auf Untreue im Bistum Eichstätt gerade das Ergebnis einer von den deutschen Diözesen vereinbarten Transparenzoffensive. Im Zuge dessen hatte Bischof Gregor Maria Hanke die Erarbeitung einer Bilanz gemäß den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB) in Auftrag gegeben und externe Fachleute einbezogen.
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