Pressemitteilungen

Bund Katholischer Unternehmer fordert Subsidiarität statt neuem Zentralismus

BKU: Bundesregierung muss Perspektiven für junge Menschen entwickeln

Nach den langwierigen Verhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung hofft der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) jetzt auf eine nachhaltige Politik, die dem Gemeinwohl Vorrang vor Individualinteressen gibt.

Interview mit NDR Kultur vom 21. Februar 2018

Kirche und Geld - was läuft schief?

Der Radiosender NDR Kultur hat am 21. Februar um 19 Uhr ein Interview mit dem BKU-Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel zur Transparenzoffensive für die Finanzen der katholischen Kirche geführt. Den Text können Sie unter diesem Link nachlesen; vorerst ist dort auch der Beitrag zum Nachhören hinterlegt.

Statement von Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel in der Kirchenzeitung

Brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen?

Skeptisch äußert sich der BKU-Vorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel in den 12 katholischen Kirchenzeitungen der Verlagsgruppe Bistumspresse zum Bedingungslosen Grundeinkommen (Nummer 7, 18. Februar 2018, S. 3). "Arbeit ist nach wie vor auch Teilhabe und Ausdruck von Menschenwürde", gibt Hemel zu Bedenken. Darüber hinaus dürfte es bei nationalen Alleingängen zu Armutsmigration kommen.

Professor Dr. Dr. Ulrich Hemel über Ursachen und Lehren des Finanzskandals

Zeit-Interview zum Thema Kirchenfinanzen

Im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 15. Februar 2018 äußert der BKU-Vorsitzende Professor Dr. Dr. Ulrich Hemel sich ausführlich über strukturelle Ursachen und Reformoptionen in der Finanzverwaltung der Kirche, weist aber auch auf die Transparenzoffensive hin, die die Deutsche Bischofskonferenz vor einigen Jahren angestoßen hat und die nun schrittweise umgesetzt wird.

BKU-Stellungnahme zum Koalitionsvertrag

Zu wenig Subsidiarität

„Der Koalitionsvertrag enthält gute Einzelheiten, aber seine Perspektive ist nicht die der Zukunft und nicht die der jungen Generation. Die steuerlich gute Situation wird nicht zur Entlastung der Bürger genutzt, sondern in die Aufrechterhaltung einer hohen Steuerquote investiert. Dort, wo es um steuerliche Entlastung geht, wie etwa beim Solidaritätszuschlag, kommen diese spät und halbherzig, obwohl sie schon lange zugesagt waren und fiskalisch möglich sind. Im Grunde ist die einseitige Aufrechterhaltung einer hohen Staatsquote ein Verstoß gegen das Prinzip richtig verstandener Subsidiarität, so wie diese von der Christlichen Soziallehre gefordert wird.“

BKU-Pressemitteilung Nr. 5 vom 7. Februar 2018

Aufdeckung des Finanzskandals als Zeichen fortschreitender Transparenz

Der gestern bekannt gewordene Finanzskandal aus dem Bistum Eichstätt sorgt zu Recht für öffentliche Empörung. „So etwas darf in den Bistümern nicht vorkommen“, betont Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Vorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. (BKU). „Kirchliche Institutionen müssen auch in ihrem Finanzmarktverhalten ihrer besonderen Vorbildfunktion und ihren eigenen Werten gerecht werden.“

Vielerorts besteht Handlungsbedarf für mehr Transparenz, Professionalität und Good Governance in der Verwaltung und Finanzverwaltung der Kirche und ihrer Institutionen. „Doch es ist positiv und anerkennenswert, dass viele Bistümer hier inzwischen auf einem guten Weg sind“, so Hemel. Schließlich sei das Aufkommen des Verdachts auf Untreue im Bistum Eichstätt gerade das Ergebnis einer von den deutschen Diözesen vereinbarten Transparenzoffensive. Im Zuge dessen hatte Bischof Gregor Maria Hanke die Erarbeitung einer Bilanz gemäß den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB) in Auftrag gegeben und externe Fachleute einbezogen.

Setzt sich der Boom fort? – Das sagen BKU und KAB dazu

Dem Standort geht es gut

Deutschlands Wirtschaft boomt. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Umfrage der Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer von Ernst und Young.  Dazu äußerte sich der Bundesvorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. (BKU), Ulrich Hemel, in der Tagespost.

BKU-Pressemitteilung Nr. 4 vom 18. Januar 2018

EU-Steuer auf Kunststoff weder zielführend, noch legitimiert

Gesundheitsinnovationen nicht mit Plastikmüll vergleichen

„Wir müssen im Interesse unserer Weltmeere, Tiere und Landschaftsbilder die Menge an verbrauchtem Plastik verringern“, fordert EU-Kommissar Günther Oettinger. „Diese Einschätzung teilen wir als katholische Unternehmer ausdrücklich“, bekräftigt Professor Dr. Dr. Ulrich Hemel, Vorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer e.V.: „Wir tragen Verantwortung für die uns anvertraute Schöpfung.“ Die von Oettinger abgeleitete Forderung lehnt der BKU jedoch entschieden ab: „Eine Plastiksteuer ist systematisch falsch und umweltpolitisch nicht zielführend.“


BKU-Pressemitteilung Nr. 3 vom 18. Januar 2018

EZB muss ethische Anlageprinzipien einhalten

„Die Europäische Zentralbank wird ihrer besonderen Vorbildfunktion, ethische Leitplanken am Finanzmarkt einzuhalten, nicht gerecht“, kritisiert der Bundesvorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. (BKU), Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel. Zehn Jahre nach dem Beginn der Finanzmarktkrise ist es nicht gelungen, die Finanzmärkte stärker am Gemeinwohl zu orientieren. Es fehlt an einer Reform des globalen Finanzmarktsystems, wie sie u.a. der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden von den Verantwortungsträgern fordert. Aufgabe der Finanzmärkte muss sein, einen Primat der Ethik wiederherzustellen. „Wirtschaft und Finanzmärkte sollten den Menschen helfen, sich selbst besser verwirklichen zu können“, betont Hemel.

BKU-Pressemitteilung Nr. 2/2018 vom 15. Januar 2018

Erasmus-Summer School in Ungarn mit innovativem Trainingskonzept

Im EU-geförderten BKU-Projekt „Youth for Entrepreneurship and Business Ethics“ findet vom 17. bis zum 22. Juli 2018 eine internationale Summer School in Eger / Ungarn statt. Welche Fähigkeiten brauche ich als Unternehmer, um nachhaltig und verantwortlich in der Balance von ethischen und ökonomischen Zielen zu handeln? Hierzu hat der Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU) mit acht europäischen Partnern ein anwendungsorientiertes Programm zur Förderung von Unternehmerfähigkeiten entwickelt, mit besonderem Fokus auf Aspekte der Unternehmerethik. Finanziell unterstützt wird das Programm im Rahmen des Erasmus+ - Programms der Europäischen Union. Zielgruppe sind Studierende und Young Professionals aus Deutschland, Italien, Ungarn, Slowenien und Belgien.

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Presseschau
BKU-Pressemitteilung vom 17.09.2018
Transparenz durch Überprüfbarkeit kirchlichen Handelns
„Das Ausmaß der Verbrechen, die das Gutachten zum Missbrauch in der Katholischen Kirche darlegt, ist er...
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BKU-Pressemitteilung vom 10.09.2018
23.08.2018 BKU VorOrt
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BKU-Pressemitteilung vom 30.08.2018
Fachkräften Statuswechsel ermöglichen
„In einer Situation, in der der Bedarf nach Fachkräften immer drängender wird, muss es Lösunge...
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BKU-Pressemitteilung vom 02.08.2018
Betende Unternehmer
Die Mitglieder des Arbeitskreises „Christliche Spiritualität“ im Bund Katholischer Unternehmer e. ...
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BKU-Pressemitteilung vom 27.06.2018
„Die Einheit Europas und die Einheit der Unionsparteien sind ein hohes Gut“
„Europäische Einheit gibt es nicht zum Nulltarif, aber ohne Solidarität aller Beteiligten zerfällt...
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