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Der Bund Katholischer Unternehmer wurde am 29. Mńrz 1949 gegrŘndet

Handlungs- und Werteorientierung auf der Grundlage Christlicher Gesellschaftslehre



Der Gründungstag eines Verbandes bietet Anlass zur Rückschau und zum Blick nach vorne, erläutert der Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmen (BKU), Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel.
„Die Prinzipien, für die unsere Gründer eingetreten sind, gelten weiterhin. Wir zeigen als BKU in der heutigen Zeit, wie sich in einer verändernden Wirtschaft und Gesellschaft die Prämissen der Christlichen Soziallehre in konkrete Handlungsorientierung bis hin zur Bewältigung der digitalen Transformation übersetzen lassen. So bieten wir für Unternehmensleitungen und Führungskräfte konkrete Hilfestellungen für den betrieblichen Alltag“, unterstreicht Hemel die Bedeutung des BKU an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Kirche und Politik. 

Gegründet wird der BKU am 29. März 1949 im Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter. Die Unternehmerpersönlichkeiten, die damals zusammenkommen, sind sich darin einig, beim Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft und der Errichtung einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung im Nachkriegsdeutschland einen Beitrag aus christlicher Verantwortung leisten zu wollen. Einer der wesentlichen Initiatoren der Gründung des Verbandes ist der damalige Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Frings. Zum Gründungsvorsitzenden wird Franz Greiss, seinerzeit der Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Köln, gewählt. Erster Geschäftsführer des BKU wird der Wirtschaftswissenschaftler Wilfrid Schreiber. Der erste Geistliche Berater des Verbandes ist Prof. Dr. Dr. Joseph Höffner, der spätere Kardinal und Erzbischof von Köln.

Die mehr als 1.100 Mitglieder des BKU, die in 34 Diözesangruppen organisiert sind, finden beim BKU ein Netzwerk Gleichgesinnter zum inhaltlichen Austausch. Sie entwickeln gemeinsam Ideen zu einer nachhaltigen und werteorientierten Führung. „So stärken wir das Wertegerüst unserer Gesellschaft. Denn genau darauf kommt es in Zeiten an, in der sich viele Menschen wieder eine stärkere Ausrichtung an Werten wünschen, auch im Wirtschaftsleben“, betont Hemel. Die Christliche Gesellschaftslehre bleibt daher das Fundament des Handelns im BKU. Daneben gehören der demokratische Rechtsstaat und die Soziale Marktwirtschaft zum ordnungspolitischen Leitbild des Unternehmerverbandes.
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