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Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der IHK Wuppertal, über das Bergische Städtedreieck Wuppertal-Solingen-Remscheid

Bevölkerungsreiches Städtedreieck bietet starkes Marktpotenzial

Das Bergische Städtedreieck Wuppertal-Solingen-Remscheid ist die älteste Industrieregion in Deutschland. Heute werden dort zahlreiche innovative Produkte für den Weltmarkt hergestellt. Gleichzeitig gibt es spannende Herausforderungen und Entwicklungen im Wettbewerb und in der Kooperation innerhalb des dicht besiedelten Umfeldes von Rheinland, Ruhrgebiet und Westfalen.
Mittagstisch der Kölner DG im Lokal Schreckenskammer

Schon Bundespräsident Johannes Rau stellte seinerzeit fest, Wuppertal sei der Bindestrich zwischen Nordrhein und Westfalen. Dass aber dieser Bindestrich im Zentrum des Bundeslandes, vielmehr noch das Städtedreieck um Wuppertal, Solingen und Remscheid nicht nur zu den am dichtesten besiedelten Regionen Nordrhein-Westfalens zählt, sondern auch in wirtschaftlicher, städtebaulicher wie kultureller Hinsicht überaus interessante Eigenschaften bietet, machte Referent Michael Wenge im Rahmen des ersten Mittagstisches im neuen Jahr deutlich.

Das Bergische Städtedreieck Wuppertal-Solingen-Remscheid vereint auf seinen 332,5 Quadratkilometern – eine Fläche, die dem Gebiet um Bremen gleich kommt – sowohl eine hervorragende Verkehrsanbindung über die Autobahnen 1, 3, 43 und 46 als auch ein stetig wachsendes Potenzial im Bereich des produzierenden Gewerbes – 31 % der Arbeitnehmer sind in diesem Gefilde tätig. In Wuppertal sind seit vielen Generationen metallverarbeitende Betriebe sowie Werkzeug- und Automobil-Zulieferer ansässig, in Solingen überwiegend Unternehmen für Schneidewaren, Bestecke und Maschinenbau. Das Bruttoinlandsprodukt des Städtedreiecks ist mit 21,9 Milliarden Euro durchaus konkurrenzfähig im nordrhein-westfälischen Vergleich.

Während Wenge in kultureller Hinsicht das Wuppertaler Tanztheater Pina Bausch und einen dortigen Skulpturenpark des Künstlers Tony Cragg hervorhob, betonte er außerdem die Bedeutung der von Johannes Rau ins Leben gerufenen, renommierten Bergischen Universität in Wuppertal, die mehr als 22.000 Studenten und 250 Professoren ein wissenschaftliches Zuhause bietet. Besonders lobend erwähnt wurde das von Prof. Dr. Ernst Andres Ziegler geförderte Projekt „Die Junior Uni“, welches es sich zur Aufgabe macht, junge Bildungshungrige, die noch die Schule besuchen, für Naturwissenschaften zu begeistern.

Michael Wenge ist Hauptgeschäftsführer der Bergischen Industrie- und Handelskammer, damit u.a. zuständig für das Bergische Städtedreieck Wuppertal-Solingen-Remscheid.

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