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BKU will jungen Menschen die Werte der Sozialen Marktwirtschaft näherbringen

Soziale Marktwirtschaft auf europäischer Ebene - BKU im Erasmusprogramm



„Soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert – international, digital und ethisch.“ Dieses Motto hat der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) aus Anlass seines 70-jährigen Bestehens für das Jubiläumsjahr 2019 gewählt. „Eine rein nationale Ausrichtung der sozialen Marktwirtschaft reicht nicht mehr aus. Wir müssen die europäische und globale Ebene neu denken, auch angesichts der jüngsten Spannungen in einer multipolaren Welt“, erklärt der BKU Vorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel. Dabei sei es von zentraler Bedeutung, junge Menschen, „die Unternehmer und Führungskräfte von Morgen zu motivieren, die ethische Dimension des Wirtschaftens zu entdecken und für das eigene künftige Handeln zu verinnerlichen“. 
In einem über drei Jahre durchgeführten Erasmus-Projekt „Youth for Entrepreneurship and Business Ethics“, hat der BKU gemeinsam mit sieben europäischen Partnern ein anwendungsorientiertes Trainingsprogramm zur Förderung von Unternehmerfähigkeiten entwickelt. Der Fokus lag dabei auf einer ethischen Unternehmensführung im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft. Finanziell unterstützt wurde das Programm durch das Erasmus+ - Programm der Europäischen Union. Zur Zielgruppe gehörten Studierende und Young Professionals aus Deutschland, Italien, Ungarn, Slowenien und Belgien. In dem Projekt standen der persönliche Austausch der Teilnehmer aus den verschiedenen Ländern und die Begegnung mit Experten und „Sparringspartnern“ aus der unternehmerischen Praxis im Mittelpunkt. Zum Abschluss wurden nun die Ergebnisse des Projekts veröffentlicht.

Wichtiger Baustein

„Ein solches Projekt ist ein wichtiger Baustein, die unterschiedlichen Erfahrungen aus den verschiedenen europäischen Traditionen und Unternehmenskulturen zusammenzubringen und darauf aufbauend neue Lösungen für ethisches unternehmerisches Handeln im gemeinsamen europäischen Markt zu entwickeln“, ergänzt der BKU Vorsitzende. „Uns als Bund Katholischer Unternehmer ist es wichtig, gerade jungen Menschen, die Soziale Marktwirtschaft im Zusammenwirken mit den Prinzipien der Christlichen Soziallehre nahezubringen. So können sie ein Bewusstsein für die Bedeutung einer funktionierenden europäischen Wertegemeinschaft in einem lebendigen Europa entwickeln.“

Europa lebt!

Das Statement eines Teilnehmers, der im Rahmen des Projektes 2018 durchgeführten Summer School, habe das auf den Punkt gebracht: „Ich kann nicht sagen, dass ich das Gefühl habe, dass Europa auseinandergeht. Wenn wir die Summer School reflektieren, wie wir hier aus unterschiedlichen Ländern gemeinsam gearbeitet und diskutiert haben, dann muss ich sagen: Europa lebt!“.

Weitere Informationen zum Projekt und seinen Ergebnissen im Internet unter www.yebe.eu.

Foto (Warode): Teinehmende an der Summer School in Eger.
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