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Besuch eines Maschinenbauers in der Halbleiterindustrie

"Asiaten sind unterschiedlicher als wir denken!"

Irgendwie scheint jeder zu wissen, wie Chips aus Siliziumsplatten gebrannt werden. Doch wie geht das wirklich genau? Wie viele Transistoren passen heute auf einen CPU?

Auch wirkt jedem der geschäftliche Umgang mit Chinesen mittlerweile präsent zu sein. Aber gibt es da nicht Unterschiede zwischen Festlandschinesen und Taiwanern?


Schick gemacht für den Reinraum
Radolfzell -

Die Brooks Automation GmbH in Radolfzell, die wir am 7. September 2018 besuchen durften, stellt Reinigungsgeräte für die zu belichtenden Siliziumplatten her. Hier kommt es auf größte Sauberkeit an, da Leiterbahnen zwischen den bis zu 20 Milliarden Transistoren auf einem Chip heute nur noch in wenigen Nanometern gemessen werden. Solche Hochleistungsprozessoren der neuesten Generation werden vornehmlich in der Republik China, also Taiwan hergestellt. Viele unserer Handys beruhen darauf. Als Produzenten folgen Korea und die Volksrepublik China. Das Verwalten der Prozessabläufe in einer solchen Wafer-Fabrik ist das wesentlich Know-how bei der Herstellung. Die Ausstoßrate der funktionsfähigen Chips muss mindestens 80 % betragen. Eine solche Fabrik kann ohne weiteres 6-7 Millarden € Kosten. Bei derartigen Investitionen ist höchste Präzision erforderlich. So müssen auch die Reinigungsgeräte der Brooks Automation GmbH beste Ergebnisse liefern, um die Produktionskette nicht zu unterbrechen.

Geschäftsführer Peter Jelich erläuterte uns ferner, dass der Umgang mit Ostasiaten sehr unterschiedlich ist: Während die Chinesen in Taiwan zwar sehr streng sein, aber nach Akquisition sehr treu, müsse bei den Festlandchinesen mit mehr Wechselbereitschaft der Kunden gerechnet werden. Auch sei der Umgang im Vertrieb traditioneller geprägt. Koreanische Kunden würden immer noch das Geistige Eigentum anderer nur sehr eingeschränkt respektieren.

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