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Mittagstisch der DG Köln

Katholische Schulen – notwendig und sehr beliebt!

Warum sind katholische Schulen notwendig - und sehr beliebt? Mit dieser Frage beschäftigte sich die BKU Diözesangruppe Köln bei ihrer „Mittagstisch-Veranstaltung mit Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke. Sie ist als Hauptabteilungsleiterin im Erzbistum Köln für den Bereich Schule und Hochschule zuständig.
Dr. Michael Gude vom Vorstand der DG Köln mit der Gastreferentin, Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke

In ihrem Impulsvortrag gab sie einen spannenden Einblick in die Bildungsarbeit des Erzbistums und die Motivation zu Bildungsarbeit, die sich im Laufe der Jahrhunderte verändert hat.

„Früher hatten katholische Schulen eine sehr starke Prägung im Hinblick auf die Gewinnung von Priesternachwuchs“, berichtete die Referentin. Heute hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Schule neben dem Zweck der Bildungsvermittlung letztlich zweckfrei sein sollte. „Deshalb dürfen wir unsere Schulen nicht zu eng führen“, berichtete Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke.

Die Eltern der etwa 23.000 Kinder- und Jugendlichen, die die katholischen Schulen im Erzbistum Köln besuchen, haben bei der Schulwahl vor allem eins im Sinn, berichtete die Hauptabteilungsleiterin: „Sie wollen ihre Kinder gut behütet wissen.“ Darüber hinaus gehe es ihnen, das habe eine Umfrage gezeigt, um die gute Ausstattung dieser Einrichtungen und um die Wertebildung, die man dort erwarte. Durch die katholischen Bildungseinrichtungen wie Kitas und Schulen könne man das Bild von Kirche über den engen Gemeindeblick hinaus weiten. Deshalb sei es aber immer auch wichtig auf das eigene Profil zu schauen und die Frage zu stellen: Was macht das Katholische unserer Einrichtungen aus?

Die Vermittlung von Bildung und Erziehung gehöre, so Schwarz-Boenneke zum Sendungsauftrag von Kirche. Deshalb bleibe der Betrieb katholischer Bildungseinrichtungen eine zentrale Aufgabe. Die Diskussion um die Finanzierung im Erzbistum Hamburg zeige allerdings, dass es wichtig sei, entstehende Probleme nicht alleine lösen zu wollen. Hier biete sich ein breites Netzwerk aller am Schulbetrieb Beteiligter an.            

Das Thema Gewalt in der Schule, das in der Öffentlichkeit zunehmend auch im Hinblick auf Gewalt gegen Lehrer diskutiert wird, stehe an den katholischen Schulen glücklicherweise nicht oben auf der Tagesordnung. Wichtig sei es aber, dass der Dienstgeber auch solche den Schulalltag betreffende Fragen gut im Blick habe.   

Das Fazit, auch nach der angeregten Diskussion, fiel eindeutig aus: Schule ist als Ort von und für Kirche im Alltag wichtig, um katholische Werte vorzuleben und ihnen Raum zu geben. (bku-wull)

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