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15.11.17 | Prof. Dr. Jörg Splett im bku•YouthClub

„Fake News“ und „alternative Fakten“ statt Wahrheit?

Zugleich und in einem Atemzug aber empört man sich über „Fake News“ und sog. „alternative Fakten“, die in politischen Wahlkämpfen und Auseinandersetzungen eine immer größere Rolle spielen. Wer „Fake News“ in die Welt poste und „alternative Fakten“ behaupte, der verdrehe die Wirklichkeit und behaupte die Unwahrheit. Wer „gefälschte“ Tatsachen per Twitter herumzwitschere, der mache sich der „Lüge“ schuldig. Gibt es also doch so etwas wie „Wahrheit“ und einen darauf aufbauenden Wahrheitsanspruch?

Mit dieser Fragestellung haben sich Schüler, Studenten, junge und auch ältere Berufstägige bei einem abendlichen Clubtreffen des bku•YouthClubs und des WERTE-Kolloquiums am 15. November 2017 im Berliner FNC-Club befasst; der bekannte Philosoph und Anthropologe Prof. Dr. Jörg Splett hat dabei in einem Impuls-Vortrag vor allem die Frage untersucht, inwiefern sich die Wirklichkeit selbst dem erkennenden Geist des Menschen „zeigt“ und offenbart.

Leugnung der Möglichkeit von Wahrheitserkenntnis als Hauptquelle unserer Kulturkrise

Die Leugnung, dass der Mensch absolute und allgemeingültige Wahrheiten erkennen kann und es also Wahrheit gibt, ist eine Hauptquelle der heutigen Bewusstseinskrise und mithin auch der Kommunikations- und Debattenkultur der westlich-demokratischen Gesellschaften. Denn wäre es für den Menschen unmöglich, Wahrheiten in der Wirklichkeit „heraus zu finden“ und auszusagen, so könnte niemand mit Recht behaupten, er hätte diese oder jene Grundsätze als Grundwahrheiten erkannt.

Es drängen sich also  z w e i  entscheidende Fragen auf: Gibt es Wahrheit überhaupt? Und: Was bedeutet Wahrheit?

>>> zum Weiterlesen des kompletten Aufsatzes zum Thema „Die zentrale Bedeutung des Begriffs Wahrheit" von Martin Rothweiler (EWTN-TV) und Richard Schütze, PDF downloaden

>>>
Beitrag „Wahrheit und Relativismus - Warum Thomas von Aquin gegen Fake-News hilft" in DIE TAGESPOST vom 8. Februar 2018 von Richard Schütze und Martin Rothweiler > PDF 



Foto: Norman Gebauer  |  Fotocollage: Fides Mahrla
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