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Öffentliche Auftaktveranstaltung in der Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Eichstätter Gespräche 2016, Kirche-Wirtschaft-Wissenschaft

Die öffentliche Auftaktveranstaltung der Eichstätter Gespräche unter dem Motto „Wirtschaft N.E.U. denken: Spiritualität und Innovation“ eröffnete Prof. Glien am 24.11.2016, die zuerst alle Gäste in der Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt begrüßte und dann in ihrer Rede betonte, dass das aktuelle Thema die digitale Transformation auch ethische Konsequenzen hat. „Immerhin steht der Mensch im Vordergrund, deshalb ist ethisch fundiertes Handeln ein zentraler Aspekt für die KU in Forschung und Lehre" argumentierte die Präsidentin der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Öffentliche Auftaktveranstaltung in der Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Prof. Dr. Elisabeth Fröhlich
Eichstätt, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt -
Mit einem meditativen Einstieg „Veni Creator Spiritus“ durch den Vorsitzenden der Academie Kloster Erbrach, Herrn Marcus Labberig, erhielten die Zuhörer einen Blick in das Stillsein im Alltag und durften nach Anleitung in fünf Schritten eine kurze Meditation selbst erlernen. 
 
Über Gott als den ersten Unternehmer, der aus Liebe die Welt erschuf, sprach in seinem Vortrag Erzbischof Dr. Heiner Koch. Er fasste zusammen, dass „das Unternehmertum eine schöpferische und verantwortungsvolle Kraft unseres gesellschaftlichen Lebens ist und bleibt“. 
Seine Rede zum Nachlesen „Unser Bild vom Menschen und Unternehmer. Mitwirkender am Schöpfungshandeln Gottes“ http://www.erzbistumberlin.de/wir-sind/leitung/erzbischof/
 
Viele Fragen warf Prof. Dr. Elisabeth Fröhlich auf: Wie kommt das Neue in die Welt? Was ist Kreativität? Mit einem Zitat von Thomas A. Edison 
„I have not failed. I've just found 10,000 ways that won't work.“ 
(Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.) 
ermutigte sie zu Fehlerkultur. Die Innovationsforschung ist fehlerfreundlich und durch Einsatz der Kreativität wird das Ziel erreicht. Ein nachhaltiges Management im Unternehmen solle die Neugier steigern und Fehler zulassen. Scheitern und schlechte Ideen gehören zum Unternehmertum, so die Präsidentin der Cologne Business School in Köln. 
 
Dr. Paul-Bernhard Kallen erläutete die digitale Revolution anhand zahlreicher Beispiele aus der Wirtschaft und stellte Chancen und Risiken dar. Einerseits fallen die Produktionskosten und das Kapital kann effizient genutzt werden. Somit steigt die Wirtschaft und der Wohlstand. Anderseits verschwinden einige Unternehmenswerte. Der Vorstandvorsitzende der Hubert Burda Media Holding fordert ein interdisziplinäres Denken und ein Abwägen in der digitalen Transformation.
 
Zum Schluss nahm das Wort Prof. Dr. Georg Braungart, Leiter der Cusanuswerkes, und plädierte für die Fehlerkultur, „Die Erfindung der Kreativität“ und Mut zum Anders-Denken. 
 
Nach den Vorträgen folgte ein Stehbuffet und tiefe Gespräche. Die Eichstätter Gespräche ziehen sich über drei Tage: Donnerstag ist der Anreisetag die öffentliche Veranstaltung und am Freitag und Samstag folget der nichtöffentliche Tagungsteil.  
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