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DONAUKURIER-Chefredakteur Claus Liesegang Dinner Speaker beim BKU-Mittagstisch

Werte und/oder Glauben: Worauf fußt unsere westliche Gesellschaft

Reinhard Dirr, Vorsitzender der Diözesangruppe Eichstätt des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), freute sich, beim regelmäßigen Mittagstisch der Unternehmergruppe erneut einen hochkarätigen Referenten präsentieren zu können. Claus Liesegang, Chefredakteur des DONAUKURIER Ingolstadt, sprach zum Thema „Werte und/oder Glauben: Worauf fußt unsere westliche Gesellschaft“ und bot spannende Einblicke in den Tageszeitungs-Journalismus.
Freuten sich über einen wieder einmal hochinteressanten BKU-Mittagstisch (von links): Reinhard Dirr, Dompropst em. Klaus Schimmöller, Claus Liesegang, Peter Schöpfel, und Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn, Bistum Eichstätt. Foto: BKU
Mit seinen überaus interessanten Ausführungen zum Thema Werte zog der im Oberallgäu aufgewachsene, sympathische Vollblut- Journalist die Unternehmer im Ingolstädter Restaurant Spitzlmühle von der ersten Sekunde an in seinen Bann. Claus Liesegang ist seit August 2015 Chefredakteur des DONAUKURIER. Zuvor zeichnete er als Leiter des Bereichs Anzeigenblätter und Zielgruppenmedien für den publizistischen und kaufmännischen Bereich bei der Verlagsgruppe Rhein Main für 14 Anzeigenblätter, diverse sublokale Titel und Stadtteilzeitungen in Mainz und Wiesbaden, die beiden Lokalzeitungen Hofheimer- und Hochheimer Zeitung sowie für zwei Stadtmagazine verantwortlich.

Der engagierte Journalist thematisierte als Dinner Speaker beim BKU-Mittagstisch auch die Verantwortung von Redakteuren in Zeiten der aktuell die Medienberichterstattung beherrschenden Flüchtlingskrise. Bei dem polarisierenden Thema sei eine differenzierte Darstellung sowie eine gründliche Recherche unumgänglich. Gerade in Bezug auf soziale Medien wie Facebook und Twitter bestehe die Gefahr, dass Menschen wie zuletzt der Helfer, der den Tod eines Flüchtlings in Berlin erfunden hatte, um auf die unwürdigen Verhältnisse für Asylbewerber beim Amt LaGeSo aufmerksam zu machen, die Konsequenzen ihres Handels nicht erfassen und Unwahrheiten ins weltweite Netz schicken, die in Sekundenschnelle für
jedermann zugänglich sind. Qualitätsjournalismus stelle auch hier das sorgfältige Nachhaken auf den Wahrheitsgehalt in den Vordergrund und nicht die Weitergabe ungeprüfter Fakten, nur um ein paar Klicks mehr für einen Online-Artikel zu generieren. Der DONAUKURIER habe einen umfassenden Wertekodex aufgestellt, dem sich die Mitarbeiter verpflichtet fühlen. Insgesamt ist das Ingolstädter Medienhaus sowohl im Print- als auch im Onlinebereich sehr gut aufgestellt und stellt sich erfolgreich den vielfältigen Herausforderungen, mit denen die Medien derzeit konfrontiert werden.
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