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Überzeugendes Engagement beim CSR-Workshop im Caritas-Kaufhaus Neuss

Neusser Unternehmen übernehmen Verantwortung

Jobpatenschaften für Langzeitarbeitslose zur Begleitung des beruflichen Wiedereinstieges, Mithilfe bei der gemeinsamen Gartenarbeit in der Einrichtung der Suchtkrankenhilfe, Hausaufgabenunterstützung für Kinder aus benachteiligten Familien oder Mitarbeit bei der Durchführung von Suchtpräventionsmaßnahmen, z.B. am alkoholfreien Cocktailstand. Für diese und weitere Projekte wünscht sich Dirk Jünger, Abteilungsleiter der CaritasSozialdienste Kooperationspartnerschaften mit Unternehmen im Rhein-Kreis-Neuss. Rund 25 kleine und mittlere Betriebe waren der Einladung vom Bund Katholischer Unternehmer (BKU), von CSR-Beratungsstelle des Rhein-Kreis-Neuss und vom Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln gefolgt, um sich im Rahmen eines Workshops über die erfolgreiche Planung und Durchführung von CSR-Projekten zu informieren.
(v.l.) Karl-Hans Kern (CSR Kompetenzzentrum), Dirk Jünger, Elke Vohrmann (CSR-Fachberatung), Dr. Christian Meyn (Auridis gGmbH), Ulrike Hillenbrand, Martina Meeuvissen, Robert Abts (Leiter Wirtschaftsförderung Rhein-Kreis Neuss)
„Gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist die Bereitschaft zu sozialem Engagement groß. Oft stellen sich aber bereits bei der Auswahl der Projekte und bei der Planung des Mitarbeitereinsatzes Fragen zur praktischen Umsetzung“, weiß Martina Meeuvissen, Projektleiterin der CSR-Beratungsstelle des Rhein-Kreis-Neuss aus Erfahrung. In dem knapp vierstündigen Workshop im Caritas-Kaufhaus Neuss stellten Caritas und Referenten den Teilnehmenden daher Eckpunkte für erfolgreiches Unternehmensengagement und entsprechende mögliche Kooperationsprojekte vor, die auf reges Interesse bei den Unternehmen stießen.

Mit dem Caritas-Kaufhaus in Neuss sei ein Veranstaltungsort gewählt worden, der in besonderer Weise für Unternehmensengagement geeignet ist, so BKU-Mitglied Ulrike Hillenbrand. Langzeitarbeitslose Menschen fänden hier eine Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeit mit dem Ziel der Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt. „Eine Unternehmenspatenschaften in Form von Praktikumsplätzen und berufsvorbereitenden Hilfen wie beispielsweise Bewerbertrainings für die Menschen, die hier qualifiziert werden, wäre ein gewinnbringendes Kooperationsprojekt. Denn ein wichtiger Erfolgsfaktor ist, dass gesellschaftliches Engagement gleichermaßen gewinnbringend für Unternehmen, Beschäftigte als auch für eine konkrete Zielgruppe wird“, appellierte Hillenbrand, Leiterin des Projektes „CSR-Ein Gewinn für alle“ beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln abschließend.

CSR steht für Corporate Social Responsibility und bezeichnet die Verantwortung von Unternehmen für Umwelt, Kunden, Mitarbeitende und Gesellschaft. Die Veranstaltung ist Teil des Projektes „CSR-Ein Gewinn für alle“ vom Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln und vom Bund Katholischer Unternehmer (BKU), mit dem kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützt werden, sich mit dem Thema „gesellschaftliche Verantwortung“ auseinanderzusetzen und CSR langfristig und nachhaltig in ihrer Geschäftsphilosophie zu verankern. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds ESF. 

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