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BKU auf Schloss Heltorf am 15.05.2013

Zum nunmehr fünfte Mal lud das langjährige Mitglied des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) Wilhelm Graf von Spee die Mitglieder der BKU-Diözesangruppe Düsseldorf  am 15. Mai zu einem Spaziergang durch den Schlosspark „Dicke Busch“ mit dem Rhododendrengarten von Schloss Heltorf, in Düsseldorf-Angermund, ein. Dieser Park – ein wahres Kleinod, in dem man seelisch auftanken und neue Kraft sammeln kann – wurde ab 1803 nach Plänen von Maximilian Friedrich Weyhe angelegt.
v.l.: Wilhelm Graf von Spee, Pater Johannes Zabel, Maria Fischer mit BKU-Gästen//Foto: Christian Dick
Als Einstimmung fand eine Abendmesse in der Schlosskapelle, zelebriert durch den Geistlichen Berater des BKU-Diözesangruppe Düsseldorf und Leiter der KHG Vechta Johannes Zabel (OP). In seiner Predigt legte er den Fokus auf das Thema „Entweltlichung“. Früher habe man von „Weltflucht“ gesprochen, wenn sich jemand in ein Kloster zurückgezogen habe. Die Orden hätten früher im Gegensatz zur Weltkirche gestanden. Gott habe die Welt erschaffen, weil er als Mensch in Gestalt seines Sohnes Jesus Christus in die Welt kommen wollte.  Auch Jesus habe eine Botschaft verkündet, die nicht von dieser Welt sei, aber die in dieser Welt dringend benötigt werde. Während früher die Weltkirche in der Nähe von Klöstern noch eine Kirche erbaut habe, so etwa in unmittelbarer Nähe des Düsseldorfer Franziskanerklosters die Marienkirche in der Oststraße, oder in der Nähe des ersten Dominikanerklosters in Düsseldorf die Kirche St. Peter in der Friedrichstraße, gebe es heute auf Grund des Priestermangels Kooperationen zwischen Kirchengemeinden und Orden. „Entweltlichung“, so machte Zabel unmissverständlich klar, heiße nicht, dass sich die Kirche aus der Welt zurückziehen solle, sondern, dass die Botschaft Jesu Christi, die eben nicht von dieser Welt sei, in der Welt verkündet werden müsse und genau dies täten auch die BKU-Mitglieder an ihrem Arbeitsplatz.

Herausragend sind die mehrere hundert Jahre alten Pflanzen im Schlosspark, wie zum Beispiel ein Tulpenbaum aus dem Jahre 1799 mit einer Höhe von stolzen 35 Metern und einem Stammumfang von 7 Metern. 1662 haben sich die Grafen von Spee auf Schloss Heltorf niedergelassen. Die Verwaltung der forstwirschaftlichen Betriebe von Schloß Heltorf  steht bereits in der 13. Generation unter dem Spee´schen Wappen, dem roten Hahn. Schloss Heltorf wurde jedoch bereits vor fast 900 Jahren erstmals in einer Urkunde als Betrieb für Forst- und Landwirtschaft erwähnt. Zu besichtigen ist der Schlosspark von Mai bis Oktober am Wochenende. Weitere Informationen findet man unter der Internetadresse www.forst-graf-spee.de.



v.l.: Pater Johannes Zabel, Maria Fischer, Wilhelm Graf von Spee // Foto: Christian Dick




Rhododendren im Abendlicht // Foto: Christian Dick



Schloss Heltorf // Foto: Christian Dick

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