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KCF: BKU-Bundesvorstandsmitglied Stephan Teuber war in Karlsruhe dabei

Glaube als Fundament und Kraftquelle für Führungskräfte



BKU-Bundesvorstandsmitglied Stephan Teuber vertrat den Verband bei der Auftaktveranstaltung für den Kongress Christlicher Führungskräfte, der im kommenden Jahr in Karlsruhe stattfindet.
Der Kongress Christlicher Führungskräfte will Unternehmern, aber auch angehenden Unternehmensleitungen Austausch, Orientierung und Ermutigung bieten. Im kommenden Jahr wird das wieder bei einem großen Kongress in Karlsruhe die zentrale Idee sein. Bei einer Auftaktveranstaltung am gleichen Ort trafen sich jetzt 200 Teilnehmer in den Räumen der Industrie- und Handelskammer. 

BKU auf dem Podium

Für den BKU war Bundesvorstandsmitglied Stephan Teuber auf dem Podium vertreten. Er sprach sich für einen Führungsstil aus, bei dem die Chefs, sich stets in Erinnerung rufen, dass alle Menschen nach dem Ebenbild Gottes geschaffen seien. „Das wirkt sich dann sehr wohl im Umgang miteinander aus und hat Einfluss auf das Klima im Unternehmen“, betonte Teuber.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Herausforderungen der Führungskräfte durch die fortschreitende Digitalisierung. Hier ist Stephan Teuber sicher, dass die Prinzipien der Christlichen Gesellschaftslehre einen guten Kompass abgeben, um die Zukunft zu meistern: „Hier geht es um die Bereitschaft der Führung, Verantwortung auf die Mitarbeiter zu übertragen, aber eben auch darum, dass die Mitarbeiter in die Lage versetzt werden, selbst Verantwortung zu übernehmen.  Der Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, Thomas Schalla, stellte fest, dass der Prozess der Digitalisierung auch die Kirchen vor Herausforderungen stelle: „In Kirche sprach meist einer und alle hörten zu. Jetzt reden alle und niemand weiß genau, was stimmt.“

Führung beginnt beim Aufstehen

Bankier Daniel Hoster aus Kronberg brachte die Verantwortung der Unternehmesleitungen wie folgt auf den Punkt: „Führung beginnt jeden Morgen mit dem Aufstehen.“ Die größten Gefahren für Führungskräfte seien entweder Überlastung oder Überschätzung. Um auf Dauer nicht auszubrennen, sei es entscheidend, einen Sinn in der eigenen Tätigkeit zu sehen, Freundschaften zu pflegen und dankbar zu sein. Außerdem empfahl er Führungspersönlichkeiten, auf ihre Gesundheit zu achten.

Dramatische Veränderungen

Der Vorsitzende des Kongresses christlicher Führungskräfte (KCF), Martin Scheuermann (Schwäbisch Gmünd), den christlichen Glauben als Fundament und Kraftquelle für Unternehmensleitungen. Gerade in Zeiten dramatischer Veränderungen gelte das Wort „Jesus Christus gestern, heute und derselbe in Ewigkeit“. Der nächste KCF findet vom 28. Februar bis 2. März 2019 in Karlsruhe statt. Erwartet werden bis zu 3.500 Teilnehmer und 200 Aussteller. Veranstaltet wird der Kongress von der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) in Kooperation mit einer breiten Allianz aus Unternehmerverbänden, wie dem BKU, landes- und freikirchlichen sowie anderen christlichen Organisationen.


Referenten und Verantwortliche des KCF in Karlsruhe.
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