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BKU MittagsfŘhrung: "Frankfurt, Deine Heiligen + andere Geschichten"

Die Mittagszeit des 04. Mai 2017 nutzen einige Mitglieder und Freunde der DG Rhein-Main zur Bildung. Wie war das  mit den Heiligen Frankfurts? In 2017 feiert die evangelische Kirche 500 Jahre Reformation. Das passt auch zu Frankfurt, denn Frankfurt war ganz im Sinne Luthers und der Reformation geprägt. Aber: ist nicht fast jede Kirche in der Innenstadt nach einem Heiligen benannt, einem Katholiken?
Der Stadtführer Sascha Stephan Ruehlow nahm uns mit auf eine interessante Reise ins Mittelalter.

Kreuzgang im Karmeliterkloster
Unsere Führung begann am Karmeliterkloster in der Münzgasse. Hier bewunderten wir insbesondere den Kreuzgang und das Refektorium. Dort erschuf Jörg Ratgeb von 1513 bis 1519 das größte Fresko nördlich der Alpen. Nach der Reformation blieb das Kloster eine katholische Enklave in der evangelisch gewordenen Stadt.

An der Leonhardskirche, die aufgrund von Restaurierungsarbeiten aktuell nicht von innen zu besichtigen ist, erfuhren wir von deren Bedeutung als Pilgerkirche für Reisende nach Santiago de Compostela und Jerusalem.

In der Alten Nikolaikirche, die heute eine evangelische Kirche ist, hörten wir, dass diese ursprünglich als Kirche für die Zunft der Fischer diente, denn ihr Namenspatron, der Heilige Nikolaus, ist der Schutzheilige der Fischer. Ebenfalls interessant war, dass es dort noch ein sogenanntes "Pfingstloch" gibt, durch welches in früheren Zeiten während des Pfingstgottesdienstes als Symbol für den Heiligen Geist Tauben herein gelassen wurden, um den Glauben "begreifbar" zu machen.

Weiter ging es zur Liebfrauenkirche. Durch ihre Lage inmitten der Frankfurter  City nahe der Zeil kommt ihr eine wichtige Aufgabe in der Innenstadtseelsorge zu; die Kirche und der öffentlich zugängliche Klosterhof sind auch bei nichtreligiösen Menschen als Oase der Stille im hektischen Stadtzentrum beliebt. Dort gibt es u.a. eine große Statue des Heiligen Antonius von Padua sowie eine erste mittelalterliche Darstellung von Muslimen in Form der Hl. 3 Könige.

Am Ende unserer kleinen, sehr interessanten Führung stand der Frankfurter Kaiserdom St. Bartholomäus. Hier erfuhren wir vom Martyrium des Heiligen Bartholomäus, dessen Schädelplatte als Heiligtum im Dom verehrt wird. Auch hörten wir von der Heiligen Hedwig von Schlesien, von der eine Reliquie in einer Seitenkapelle des Domes aufbewahrt wird.

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