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BKU Abend in der Commerzbank

"Was ist legal, was ist legitim"

Banken im Zangengriff zwischen Regolatorik und Moral Expertenrunde der DG München und der Commerzbank mit Jürgen Rüttgers
Podiumsdiskussion
München - „Das tut man nicht“, Kinder hören täglich diese Ermahnung der Erwachsenen. Dann verstummen die Ermahnungen in Ausbildung und Geschäftsleben. Doch spätestens seit der Finanzkrise fragen sich die Erwachsenen heute mehr denn je, was man tut und was nicht. Die Abteilungen für Compliance und Regulatorik sind die am stärksten wachsenden Abteilungen in den Banken. Deshalb luden der BKU München und die Commerzbank im vergangenen Februar zu einem Diskussionsabend unter der Fragestellung „Was ist legal, was ist legitim? – Banking im Zangengriff zwischen Regulatorik und Moral“. In den Geschäftsräumen der Commerzbank im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt führte der ehemalige Ministerpräsident und Bundesminister Jürgen Rüttgers in die Thematik ein und leitete anschließend die Podiumsdiskussion der gut besuchten Veranstaltung. Hochkarätige Experten brachten ihre unterschiedlichen Sichtweisen ein: Guido Krüger, Fachanwalt für Steuerrecht bei der Rechtsanwaltskanzlei Beiten Burkhardt, legte die steuerrechtliche Sicht dar und fragte, ob Steuerschlupflöcher Eintrittstüren in die Illegitimität sind. Der Investmentbanker Lutz Raettig, Morgan Stanley, betrachtete das Spannungsfeld zwischen Legalität und Legitimität aus seiner täglichen Erfahrung. Großen Zuspruch erhielt der Philosophieprofessor Michael Bordt SJ, Hochschule für Philosophie München, für seinen Beitrag „Legal, aber nicht legitim? Vom Sinn oder Unsinn einer ethischen Unterscheidung“. Der Abend endete bei guten Gesprächen zwischen Zuhörern und Experten. Organisiert hatte die Veranstaltung Michael Stark von der DG München. Ines Goldfisch, Bernd Oostenryck
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