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Veranstaltung mit Marie-Luise Dött

BKU Abendveranstaltung „Rolling Stone“ - Die gesellschaftliche Rolle von Katholiken und Unternehmern

BKU-Bundesvorsitzende Marie-Luise Dött referierte zur DG Rhein-Main Veranstaltung in der Villa Bonn, Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft, am 29. Juni 2016.

Voll ist der Terminkalender von Marie-Luise Dött stets. Dies nimmt nicht Wunder, denn neben ihrer Tätigkeit für den BKU ist die Unternehmerin engagiert in folgenden Ämtern und Funktionen: Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesvorstand Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung CDU/CSU, Präsidium Guardini Stiftung e.V., Förderverein Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Um so mehr freute die DG Rhein-Main, dass sie ihrer Einladung folgte.

 

BKU Abendveranstaltung mit Marie-Luise Dött

Während des Sektempfanges bot Marie-Luise Dött spannende Einblicke in ihre ehemalige Tätigkeit als  Gemmologin und die Edelsteinkunde. Nach einleitenden Worten von Michael Rieder, Mitglied des Vorstandes der DG Rhein-Main, sprach Marie-Luise Dött über die Rolle der Katholiken in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie zum BKU Jahresthema „Wirtschaft N.E.U. denken“. Wie können sich Katholiken in die Gesellschaft einbringen? Ihre Zahl schwindet: Zwar stieg die Zahl der Kircheneintritte seit 1991, sie steht jedoch in keinem Verhältnis zu den Kirchenaustritten; 217.716 Austritte verzeichnete die Katholische Kirche im Jahr 2014. Dennoch bezeichnet sich die Hälfte der Bevölkerung als „irgendwie“ kirchlich gebunden.

 

Soziale Verpflichtung zum Gewinn

Marie-Luise Dött verknüpfte Gewinnorientierung mit sozialem Unternehmertum. Gewinn sei ein  ethisches Gebot. Um dies einzuordnen, verwies sie auf die Entstehung des BKU. Der BKU wurde 1949 gegründet, als Ludwig Erhard die Soziale Marktwirtschaft konzipierte. Erhards Motto: Wohlstand für alle durch Wettbewerb. Auch heute gelte: nur ein erfolgreiches Unternehmen kann seinen Mitarbeitern dienen. Marie-Luise Dött verwies auf die 10 Gebote für Unternehmer (s. www.bku.de), insbesondere das erste Gebot „Spiele dich nicht als Herrgott auf und halte dich nicht für allwissend oder allmächtig. Höre auf dein Gewissen und auf deine Mitarbeiter. Sei kritisch dem Zeitgeist gegenüber und orientiere dich an bleibenden Werten.“ Unternehmer haben Mitarbeiter nicht als Produktionsfaktoren, sondern als Personen mit Werten zu begreifen.

Nur 15% der Deutschen sind Unternehmertypen

 

Weiter verwies Marie-Luise Dött auf einen Enquete-Bericht: Wer ist wo engagiert in unserer Gesellschaft und bringt sich ein? Wie viele engagieren sich in Ehrenämtern? Ohne Unternehmertum ginge es auch hier nicht! Nur 15 % der Deutschen sind Unternehmertypen. „Auf diese 15 % ist zu setzen, wenn es voran gehen soll“, betonte sie: „In Deutschland machen sich nur 10 % selbständig, wir sind ein vorsichtiges Land, wo keiner mehr ins Risiko geht. Katholiken dürfen aber niemals so sein!“, lautete ihr Appell: „Wir müssen den Wurzeln des BKU treu bleiben – kreieren - erfinden!“

hd/crad

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