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Logistik für 28 Krankenhäuser und über 400 Arztpraxen

Besuch bei ProServ – Versorgung im Gesundheitswesen

Einblick in die sehr komplexe und vielfältige Arbeit der ProServ, einer Tochtergesellschaft der Sitftung der Cellitinnen, gab es für Kölner DG. Das Unternehmen, ein High-Tech-Logistiker, versorgt Krankenhäuser, Seniorenhäuser und Arztpraxen mit allen möglichen Gütern - von Pflaster bis zum Druckerpapier. Über 12.000 Artikel werden bei Bedarf innerhalb von Stunden geliefert.
Besuch bei ProServ: Geschäftsführer Hans Peglow und Prokuristin Sylvia Illing zeigten, wie Logistik im Gesundheitswesen aussieht.

Am 7. März 2016 konnte eine Gruppe der DG Köln die ProServ Management GmbH im Gewerbegebiet von Pulheim-Brauweiler besuchen und nach einer ausführlichen Einführung in die  umfangreiche Geschäftstätigkeit mit  einer spannenden Betriebsführung bei diesem High-Tech-Logistiker ausführlich über dessen Nutzen für unser Gesundheitswesen diskutieren.

Die Teilnehmer wurden begrüßt und informiert durch den Geschäftsführer Hans Peglow, unserem BKU-Mitglied, sowie der Prokuristin und Vertriebsleiterin Sylvia Illing, beide mit langjähriger Erfahrung im Krankenhaus- und Logistikbereich.

Die ProServ wurde 1998 als Handels- und Logistikunternehmen gegründet und befindet sich seit 2004 in einem eigenen Betriebsgebäude in Pulheim. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Stiftung der Cellitinnen zur heiligen Maria in Köln, deren Vorstandsvorsitzender unser BKU-Mitglied Hans Mauel ist. Die Stiftung betreibt im Großraum Köln mehr als 50 Krankenhäuser, Seniorenhäuser und auch ambulante Pflegeeinrichtungen. Ihre Tochtergesellschaft ist als Vollversorger für den gesamten medizinischen, Wirtschafts- und Bürobedarf für 28 Krankenhäuser, 51 Senioreneinrichtungen und 400 Arztpraxen tätig.

Von 1.600 Lieferanten befinden sich mehr als 12.000 Artikel (von Nahtmaterial, Stents, Kugelschreiber bis zum Druckerpapier) ständig auf Lager und werden mit derzeit 24 eigenen Fahrzeugen im 120 km-Umkreis meist mehrmals wöchentlich oder bei Blitzbestellungen auch innerhalb von 3 Stunden bei den Einrichtungen angeliefert. Mit einer einzigen Bestellung über den ProServ-eigenen Web-Shop können so mit einer Lieferung eine Vielzahl von Artikeln gegen eine Rechnung zum Monatsende angeliefert werden. Durch die rasche Belieferung wird in den belieferten Einrichtungen nicht nur Lagerplatz eingespart, sondern auch die Kapitalbindung vermindert. Durch die IT von ProServ erfolgt eine Warenbewirtschaftung für den Kunden. Rechnungsprüfung, Controlling und eine eigene Beschaffungslogistik entfallen. Geboten wird eine kundenindividuelle, nach Verbrauchsstellen innerhalb der Einrichtung vorsortierte Anlieferung mit einer darauf basierenden Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung und den entsprechenden Verbrauchsstatistiken.

Je nach Wunsch bietet ProServ auch eine Vor-Ort-Bestellung beim Kunden, Beratung bei der Beschaffung und sogar einen Einräum-Service innerhalb der Anlieferstelle.

Mit Hilfe dieser zentralen Logistikdienstleistungen zur Prozeß- und Kostenoptimierung können die Mitarbeiter sich auf das Wesentliche konzentrieren: die Behandlung und Pflege der ihnen anvertrauten Menschen. 

Die vielen Fragen und die lebhafte Diskussion zeigten, wie interessant dieser Besuch war. Um so mehr verwundert es, dass diese zentrale Dienstleistung  gerade im Gesundheitswesen, dessen Kostenstrukturen ständig hinterfragt werden,  doch recht wenig verbreitet ist. Der Handel mit seinen Filialbetrieben praktiziert die Rationalisierungsmöglichkeiten einer Zentrallogistik schon längst.

Es blieb der begeisterte Dank aller Teilnehmer dieser Veranstaltung an das engagierte und kompetente Team von ProServ, das sich so viel Zeit nahm. In Erinnerung bleibt, dass auch im Gesundheitswesen noch Kosteneinsparungen durch intelligente Dienstleistungen möglich erscheinen. Hier gibt es noch viel Überzeugungsarbeit.

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