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Abschlussveranstaltung zum Projekt „CSR - ein Gewinn für alle“

Vom wahren Glück, Gutes zu tun

Nach drei spannenden und erkenntnisreichen Jahren Arbeit und Engagement im ESF-geförderten Projekt „CSR - ein Gewinn für alle“ fand am 8. Dezember 2014 die Abschlussveranstaltung im Museum Kolumba des Erzbistums Köln statt, wo die Hauptakteure und Projektpartner zu einem inspirierenden Abend zusammenkamen.
„Das wahre Glück ist: Gutes zu tun“, heißt es bei Sokrates. Und diesen Leitgedanken nahm Dr. Albert Wunsch, BKU Mitglied, Pädagoge, Buchautor sowie Berater für Erziehung und Konfliktmanagement in seinem Impulsvortrag auf, indem er facettenreiche Denkanstöße zum Begriff des Lebensglücks aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln vorstellte. Zum persönlichen Glück führten viele - häufig zufällige - Wege, so Wunsch.
Mitwirkende BKU-Mitglieder bei einer der Projekt-Veranstaltungen
Und unsere Einstellung zum Glück beeinflusse, wie viele glückliche Momente wir erlebten. Es komme also auf die Erwartungshaltung und die Fähigkeit zur inneren Vergegenwärtigung an. Die Diskussion über Lebensglück sei in unserer heutigen Gesellschaft eng verbunden mit der Suche nach nachhaltigen Arbeits- und Lebensformen, verbindlichen sozialen Beziehungen, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der Bewältigung des demografischen Wandels.

Ein besonderer Schwerpunkt im Kooperationsprojekt von BKU und Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln war der gemeinsame Einsatz für eine zukunftsfähige, gerechte und inklusive Arbeitswelt. Grundideen der katholischen Soziallehre, der sich Caritas wie BKU gleichermaßen verpflichtet wissen, und die immer wieder neu in die Zeit übersetzt werden wollen. Auch das Engagement für Wert und Würde menschlicher Arbeit gehört dazu.

Enger Bezug zum BKU-Jahresthema 2014/15 "Zum Unternehmer berufen!"

Um dies an ganz praktischen Beispielen vorzustellen nahmen Projektleiterin Ulrike Flenskov und Dr. Martin Schoser, Geschäftsführer des BKU die 40 Gäste zu einer kurzen „Reise“ durch das dreijährige Projekt mit. Sie zeigten dabei gelungene Kooperationen zwischen Unternehmen und sozialen Trägern, die allen Beteiligten nachhaltigen Nutzen bringen.
Dr. Schoser betonte, dass einschlägige Beispiele deutlich machen, dass CSR für zahlreiche Unternehmen gelebte Unternehmenskultur sei. Auch betonte er den engen Zusammenhang zwischen dem Projekt und dem BKU-Jahresthema 2014/15 `Zum Unternehmer berufen!`.  „Thema und Projekt sollen eine Ermutigung für Führungskräfte sein, sich sozial zu engagieren und sich für das Gemeinwohl einzusetzen“, so Schoser.

Wichtigkeit von CSR für das Gemeinwesen

Mit den einleitenden Worten aus dem Buch Jeremia „Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum Herrn; denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl“ unterstrich Dr. Helmut Loggen, stellvertretender Direktor des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.V. in seinem abschließenden Epilog die Wichtigkeit von CSR für das Gemeinwesen. Prozesse seien durch verschiedene Bausteine des Projektes angestoßen worden, welche auch zukünftig die Träger sozialer Einrichtungen und Unternehmen nachhaltig beschäftigen werden.
Eine Museumsführung unter dem Motto „Auf den Spuren des Lebensglücks“ rundete das Programm ab. Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln versteht sich als ‚Museum der Nachdenklichkeit‘. Viele Kunstwerke beschäftigen sich mit der menschlichen Identität, die es zu schützen, zu bewahren, aber auch zu befragen gilt. Die Sammlung von Kolumba reicht von der Spätantike bis in die Gegenwart.

Miteinander in den Dialog kommen konnten die geladenen Gäste im Anschluss bei einem Imbiss. Sie alle haben im Laufe der vergangenen Jahre maßgeblich und auf unterschiedliche Weise zum Erfolg des Projektes beigetragen.
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