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Zum 80. Jahrestag der Ermordung Erich Klauseners BKU-Abend in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum

Sei wahrhaftig in deinem Handeln

Der erste Blutzeuge des Erzbistums Berlin, Dr. Erich Klausener, stand im Mittelpunkt des BKU-Abends im Mai 2014. Prof. Dr. Michael Höhle (Pfarrer der Gemeinde Heilige Familie, Prenzlauer Berg; Foto links) hielt einen eindrucksvollen Vortrag über Erich Klausener und sein Wirken als engagierter Katholik und hoher Beamter des preußischen Staates.
Referent Prof. Dr. Michael Höhle (links) und Werner Sygnecki (BKU-Mitglied und Freundeskreis Dr. Erich Klausener)
Dr. Erich Klausener, geboren am 25.01.1885 in Düsseldorf, von den Nationalsozialisten ermordet am 30.06.1934 in seinem Berliner Dienstzimmer, lebte von 1925 bis 1934 in der Pfarrgemeinde St. Matthias, Berlin Schöneberg.

Er war ein katholischer, tief gläubiger, sozial engagierter Christ. Ein Vorbild als Preußischer Ministerialdirektor, Familienvater, aktives Gemeindemitglied und Vorsitzender der Katholischen Aktion von Berlin.  Bereits 1927 stellte Erich Klausener einen Antrag auf Ausweisung des staatenlosen Adolf Hitler und erteilte ihm ein Jahr später öffentliches Redeverbot.

Prof. Höhle porträtierte in seinem Vortrag Erich Klausener  als den Familienmenschen, den kirchlichen Organisator, den Optimisten (es gibt keine unüberwindlichen Hindernisse) und den Zeugen.

Nach Klauseners Tod fand man in seiner Schreibmappe diese handschrfitlichen Zeilen.

Sei wahrhaftig in deinem Handeln
Breche nie ein Wort
Zeige kein falsches Prestige
Komme zuerst - gehe zuletzt
Habe gerechten Zorn, aber verschwende niemals deinen Zorn!


Wir danken unserem BKU-Mitglied Werner Sygnecki für sein Engagement für Dr. Erich Klausener und die Organisation dieses Abends, der mit einer Heiligen Messe in der Krypta der Gedenkkirche MRM - zelebriert von Pater Zimmermann (Rektor des Canisius Kolleg) - begann .





Weiterführende Informationen für Interessierte:
Es wurde ein gemeinnütziger Verein  „Freundeskreis Dr. Erich Klausener“ gegründet. Dieser verfolgt ausschließlich das Ziel der Förderung von Maßnahmen zur Erinnerung und Würdigung von politisch und religiös verfolgten Personen durch das Nazi- Regime. Insbesondere macht sich der Verein zur Aufgabe, das Andenken an Dr. Erich Klausener als verpflichtendes Zeugnis für die Nachwelt lebendig zu erhalten. Erinnerung ruft gegen das Vergessen zur Wachsamkeit auf und warnt vor Wiederholungsfehlern. Ein solches Anliegen braucht die Unterstützung Vieler. Darum freut sich der Freundeskreis über jedes neue Mitglied. > Kontaktdaten

Gedenkveranstaltungen zum 80. Todestages von Erich Klausener > Programm
> Grußwort vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Reinhard Kardinal Marx



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