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"Unser Glaube muss gelebt werden"

Weihbischof Dr. Matthias Heinrich zum Jahr des Glaubens

Als „Hauptstadt des Okkultismus mit Kompositionsreligiosität“ hat Weihbischof Matthias Heinrich die Metropole Berlin bezeichnet. Es würden heutzutage aus verschiedenen spirituellen Angeboten ganz individuelle Glaubensinhalte zusammengemischt, sagte er bei einer Veranstaltung der BKU in der Katholischen Akademie Berlin.
Berlin - Die Katholische Kirche gebe dagegen klar vor, was sie glaubt und lehrt. Bei der Entscheidung über Glaubensinhalte müsse die Kirche für die Toten und zukünftigen Gläubigen mitdenken. „Das mache unseren Glauben einzigartig. Er muss gelebt werden und sich in Werken ausdrücken, sonst sei er tot", sagte der Bischof.

Nach der Messe zum Fest Mariä Verkündigung hatte der gebürtige Berliner vor den BKU-Mitgliedern über das „Jahr des Glaubens“ referiert. Dies hatte Papst Benedikt XVI. mit dem Päpstlichen Schreiben in Form eines Motu Proprio „Porta fidei “ ausgerufen. Es begann am 11. Oktober 2012, dem fünfzigsten Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils und endet am Christkönigssonntag, dem 24. November 2013.

Der Weihbischof betonte, dass im Jahr des Glaubens „die Tür des Glaubens allen offen stehe, die Menschen sollten hindurch gehen“. Er vermute, dass Benedikt XVI. nach den Enzykliken CARITAS IN VERTITATE – über die ganzheitliche Entwicklung des Menschen in der Liebe und in der Wahrheit – und SPE SALVI – über die christliche Hoffnung – eine Enzyklika über den Glauben geplant haben könnte. Für das Jahr des Glaubens empfahl er den Unternehmern drei Bücher: die Bibel, den Katholischen Katechismus und die Dokumente des II.Vatikanischen Konzils.

Heinrich studierte ab 1989 an der Päpstlichen Universität Gregoriana Kirchenrecht und wurde 1998 mit der Dissertationsschrift „Das Autoritätsverständnis der insularen Bußbuchliteratur. Eine Untersuchung zur Rechtslegitimation und zum Rechtscharakter der nicht-kontinentalen Pönitentialien“ zum Dr. iur. Can. promoviert. Während seiner Zeit in Rom war Heinrich Vizerektor des Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico und empfing jeden Donnerstag Kardinal Ratzinger zum Frühstück. Zum Bischof wurde Dr. Matthias Heinrich am 19. April 2009 geweiht.

Fides Mahrla

 
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