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Zehn BKU-Unternehmer ausgezeichnet – Dokumentation in Broschüre

Unternehmenserfolg durch soziales Engagement

Erfolgreiches soziales Engagement und beispielhafte Kooperationen zwischen sozialen Organisationen und Unternehmen stellten der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln (DICV) und der Bund Katholischer Unternehmer e. V. (BKU) am vergangenen Freitag in der Karl Rahner Akademie in Köln vor. Die Partner präsentierten die neue Broschüre ENGAGEMENTkonkret 2013. Sie dokumentiert zehn Beispiele dafür, wie soziale Verantwortung praktisch umgesetzt werden kann. Die Besonderheit: Es handelt sich nicht um Großunternehmen oder Konzerne, sondern um kleine und mittelständische Betriebe. In dieser Sparte ist CSR bislang weniger verbreitet. Die zehn BKU-Mitgliedsunternehmen aus dem Rheinland hatten sich als Kooperationspartner an dem Projekt „CSR - Ein Gewinn für alle“ von Caritas und BKU beteiligt.
Für den BKU (v.r.): Dr. Helmut Loggen, Hans-Werner Willecke, Dr. Oliver Schillings, Anton Bausinger, Michaela Szillat (DICV), Jutta Stüsgen, Raimund Schumacher, Rolf Büschgens, Ulrike Hillenbrand, Dr. Martin Schoser
„Wenn sie Fachkräfte gewinnen und halten oder Kundenentscheidungen beeinflussen möchten, müssen sich Unternehmen für Mitarbeiter, Kunden und gemeinnützige Anliegen einsetzen. Corporate Social Responsibility ist zu einer unternehmerischen Wettbewerbsdisziplin geworden“, sagte Dr. Helmut Loggen, stellvertretender Diözesan-Caritasdirektor. Dr. Gerd Placke von der Bertelsmann-Stiftung betonte in seinem Festvortrag, dass eine Bündelung der Kompetenzen und Ressourcen aller gesellschaftlichen Akteure Mehrwert schaffe. Kooperation sei der Schlüssel zur Bewältigung drängender Herausforderungen.

Verpflichtung zu CSR?
Chancen und Risiken einer CSR-Verpflichtung diskutierte Placke danach mit Karl-Hans Kern vom CSR-Kompetenzzentrum der Caritas, Katharina Schwalm-Schäfer, Referatsleiterin für Bildung und gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium, sowie Jutta Stüsgen, Unternehmerin und Mitglied des BKU-Bundesvorstands. Tenor der lebhaften Diskussion: Die Freiwilligkeit ist beizubehalten. Einzelne Bereiche wie der Umwelt- und Beschäftigungsschutz oder mangelnde Tariftreue bedürften allerdings begleitender Regeln.

„Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln ist zugleich werteorientiertes Handeln, das sich an ethischen Prinzipien orientiert. Es trägt zum langfristigen Unternehmenserfolg. Doch CSR ist für christliche Unternehmer nicht nur ein Erfolgsfaktor, sondern zugleich ein Gebot“ stellte BKU-Geschäftsführer Dr. Martin Schoser zum Abschluss fest.

Hier können Sie in der Broschüre als e-Book blättern oder ein pdf herunterladen. Die gedruckte Broschüre schicken wir Ihnen gern auf Nachfrage.

Weitere Informationen:
Mehr Informationen zum Projekt „CSR-Ein Gewinn für alle“ finden Sie unter
www.csr-caritasnet.de sowie unter www.bku.de.
Weitere Auskünfte erteilt Dr. Martin Schoser, Tel.: 0221 / 2 72 37 – 0, Mobil: 0172 / 234 19 22, E-Mail: schoser@bku.de.
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