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Kandidaten zur Bundestagswahl stellen sich vor

Spannendes BKU-Podium in Berlin

Das Autohaus Koch in Berlin-Marzahn bot am 26. August eine ambitionierte Kulisse für eine spannende Diskussion zahlreicher BKU-Mitglieder und Freunde mit drei Kandidaten für die Bundestagswahl am 22. September; ihre Grundsatzpositionen und die politischen Ideen ihrer Parteien stellten Dr. Martin Pätzold für die CDU, Helmut Metzner, zugleich Pressesprecher und Wahlkampfkoordinator der FDP und Michael Schäfer als Vertreter der Grünen vor.
Dr. Martin Pätzold (CDU), Helmut Metzner (FDP), Richard Schütze (Moderator), Michael Schäfer (Grüne) v.l.n.r.
Befragt nach dem etatistischen Staatsverständnis der Grünen und deren Steuererhöhungspläne merkte Schäfer an, er habe das voluminöse 200 Seiten-Programm seiner Partei nicht im Detail studiert; doch eine höhere Besteuerung der oberen 5 Prozent der Gesellschaft zur Finanzierung von Bildung, für die Sanierung der Infrastruktur und die weitere Förderung der erneuerbaren Energien sei berechtigt. Er plädiere für einen erweiterten Gerechtigkeitsbegriff, der neben Fragen des Nord-Süd-Gefälles auch eine gerechtere Teilhabe für alle an den Chancen in Gesellschaft und Wirtschaft beinhalte. Helmut Metzner machte deutlich, dass die FDP sich jeder Steuererhöhung und einer weiteren Staatsverschuldung in den Weg stellen werde. Martin Pätzold sprach sich für eine stärkere Familienförderung aus und zeigte sich zuversichtlich, dass unter Führung von Kanzlerin Angela Merkel durch eine Reform des Erneuerbare Energien-Gesetzes eine Strompreisexplosion und vor allem auch eine Überforderung der Unternehmen und Betriebe verhindert werden könne.

In der Publikums-Fragerunde zu verschiedenen Politikbereichen hatten die Kandidaten dann jeweils 60 Sekunden Zeit, ihre Positionen argumentativ darzustellen. Ein Abschlussplädoyer von 90 Sekunden bot jedem die Möglichkeit, noch einmal für sich und seine Partei zu werben. Mitten in der Diskussion konnte Michael Schäfer besondere Sympathien einheimsen, als sein Handy klingelte: „Das war jetzt das Zeichen, dass ich meiner kleinen Tochter eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen muss“ offenbarte der Grüne unter dem Applaus der Teilnehmer. Der Abend klang in lebhaften Gesprächen im Showroom des Autohauses aus. Mir hat es viel Freude gemacht, dieses sehr kurzweilige Podium zu moderieren.  Richard Schütze
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